| Jan/27/2000 - Summary: Every ten years approximately there is an energy crisis - 1960, 1970, 1980, 1990, 2000. In between energy prices behave like on a chain line, more exactly like cosh(t). There is no fundamental reason for this: In years with low energy prices there are cold winters and recessions. There is no correlation with El Nino or sun spots, which have different cycles. Having ceased fixed prices in Bretton Woods, the result is not unregularly fluctuations of cross currency rates, commodity prices and interest rates, but fixed correlations in constant cycles. Energy prices confirm these ten years rhythms. Yields too perform like a chain line within ten years. After a high in 2000 the next will evolve in 2010. The low will be on the 20. July 2005. Since the downtrend is much more difficult than the uptrend, a one year shift to 2006 must be taken into account. Unforeseeable political crises add to this phase shift. In the last cycle 1990 - 2000 the economic effects of the german reunification shifted the low by two years. If so, the following uptrend towards the high at the 20. July 2010 will be steeper. | | 27. Jan 2000 - Fazit: Es ist wieder soweit - alle 10 Jahre, also 1960, 1970, 1980, 1990 und jetzt 2000 kommt es zu einer Energiekrise. Dazwischen hängen die Energiepreise durch, wie zwischen Pfosten aufgehängt. In der Mathematik nennt man dieses Chartbild Kettenlinie, genauer Cosinus Hyperbolikus. Grund sind keineswegs die Fundamentals. Wintereinbrüche, wie jetzt in den USA, gab es in den vergangenen Jahren immer wieder, auch Mitte der 90er Jahre, als die Energiepreise durchhingen. Auch mit dem Zyklus der Sonnenflecken und El Nino hat dies nichts zu tun, die Phasen sind zu verschieden. Es ist wohl so, daß die Aufgabe des Systems fester Wechselkurse in Bretton Woods nicht zu regellos schwankenden Preisen geführt hat, sondern zu einem Geflecht fester Korrelationen und konstanter Rhythmen in der Weltwirtschaft. Rohstoff-und Energiepreise und ihre relativen Stärken zum CRB-Rohstoffindex bestätigen den 10 Jahreszyklus. Man kann auch nicht argumentieren, daß das hohe Wachstum in den USA über den Umweg Inflation zu steigenden Zinsen führt, die über die Kopplung der Zinsen an die Rohstoffe, diese wiederum nach oben ziehen. Die Zinsen steigen zwar parallel zu den anziehenden Rohstoffpreisen, von Inflation ist aber diesmal nichts zu spüren. Es gibt eben zu viele Mechanismen, die Inflation verhindern. In den USA ist dies vor allem die Hightechrevolution, die direkt und über die höhere Produktivität die Preise unter Kontrolle hält, in Europa ist es Deutschland, dessen langjährige und systematische Steuererhöhungspolitik jedes Wachstum auf Nachholeffekte reduziert hat. Damit ergibt sich für die Zinsen das Gleiche wie für die Rohstoffe: Die Zinsen hängen zwischen den Hochzinsphasen durch wie eine Kettenlinie zwischen zwei Pfosten. Dem Höchststand 2000 wird im Jahr 2010 der nächste folgen, den Tiefststand dazwischen ist etwa am 20. Juli 2005 zu erwarten. Da der Zinsabwärtstrend immer auf Ach und Weh und viele Bedenkenträger trifft, kann er sich um ein Jahr verzögern. Umso steiler geht es dann anschließend wieder zum Zinsgipfel am 20. Juli 1010 hinauf. | |